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» Ich habe einen ganz einfachen Geschmack:
Ich gebe mich stets mit dem Besten zufrieden! «

Oscar Wilde

Die Rote Serie

bildet gewissermaßen eine Insel lustvoll zu schauender Kassetten + Einbände in rotem Maroquin mit Inhalten höchster Güte , Seltenheiten , getrüffelt mit Unikatem , ja , Unikates , gepaart mit sich selbst und solchermaßen potenziert zu

exemplaires  enrichi ,

Vitrinen-Stücken  von  weltweiter  Einzigartigkeit

im wahrsten Sinne des Wortes. Von Fall zu Fall auch einfach nur Rares oder besonders Schönes + Reizvolles einschließlich dann durchaus auch zeitgenössischer Einbände, zusätzlich geadelt durch staunenmachende Unversehrtheit. Doch folgend der Gesellschaftssprache der Ridinger-Zeit, wovon so zahlreiche parallele Graphik-Untertexte künden, immer in jenem bordeauxroten, bestes französisches bibliophiles 18. Jahrhundert zitierendem Maroquin als crème de la crème jeder Symbiose von Kunst , Geist + häuslichem Selbstverständnis bei durchaus nicht immer vermeidbarem Zug zu grandeur, welch letztere den Betrachter zuweilen selbst den Atem verhalten und die Welt um sich herum vergessen läßt.

Dabei bewußt Abstand nehmend von jeglicher, im Ergebnis nur imitierender Wiederholung der üppigen Leder-Prägung jener großen Epoche, eben auch der der Sammler des Meister’s draußen, angeführt von Frankreich + England und bezüglich seiner Öle gekrönt vom Zarenhof. Hier und heute denn also zeitnüchterne Beschränkung auf zwar übergreifende, ansonsten aber schnörkellose Goldfileten als Einfassung der Kanten + Rückenschilder. Die gleichfalls 23,5karätige Titelprägung vielfach gleichwohl mit Johann Elias Ridinger als reich gestalteter Signatur-Kursive in nun in der Tat Anlehnung an einstigen Zierat. Als Reverenz an den Mann + die Zeit. Indes aus dem Œuvre je ein Hirsch + Pferd entliehen wurden, die als Vignetten – « Le dix-huitiême siècle est le siècle de la vignette », E. & J. de Goncourt – je nach Inhalt getrennt oder auch gemeinsam im Regelfall die Deckel der Kassetten + Einbände zieren. Als Reverenz gegenüber dem Œuvre. Und als Provenienz-Marke dazu. Belegend, meist gemeinsam mit „ridinger handlung niemeyer“ bzw. „niemeyer fine arts“ an Innen-Unterkante, ihre Herkunft aus sicherem Hause , eben

von  lüder  h.  niemeyer

Oculi ,  hier  kommen  sie  schon :

La Légendaire Gravure

Top-Legende des Œuvre

und „Das seltenste Blatt von Ridinger ,

welches fast nie im Handel vorkommt“

Johann Elias Ridingers

legendäre Schießtabelle

 

Atlas  Russicus

in  extravagantem  Russisch-Leder-Einband

( юфть / Juften )

Der  Meilenstein  vor  271  Jahren

hier  in  sattem  Kolorit

von  der  ganzen  Qualität  seines  Alters

wie  nur  höchst  selten

 

Der Venuswagen

Eine Sammlung erotischer Privatdrucke mit Original-Graphik

Herausgegeben als Privatdrucke der Gurlitt-Presse

von Alfred Richard Meyer (Munkepunke)

9 Bände (alles Erschienene). Berlin 1919/1920

Das Exemplar Nr. I/XL der Vorzugs-Ausgabe

für

Doktor Heinrich Stinnes

 

Ein Jahrhundert-Exemplar

Charles Le Brun

Die Triumphe oder Die Schlachten Alexanders des Großen

 

Mit  Fore-edge  Painting

» Aglaja «

Fjodor Michailowitsch Dostojewskij

Der Idiot

Bordeauxroter Halb-Maroquin-Meistereinband

von Roland Meuter

mit inhaltsbezogenem Fore-edge Painting

in Holzfurnier-Schuber

 

Die jugendliche Photographie
begeistert sich für Ridinger

Johann Laifle’s

Ridinger-Album von 1865 mit 50 Albumin-Abzügen

präsentiert ganz nonchalant

zwei seltenste Ergänzungen zu den Wundersamsten Hirschen

 

Löwen–Exemplar

Johann Elias Ridingers

„Abbildung der Jagtbaren Thiere“ als das

abweichende  HAND-EXEMPLAR  des  Meister’s

und  getrüffelt  mit  zusätzlichem  weltweiten  Unikat

 

Der Hof Ludwigs XIV. in Rotem Maroquin

Wilhelm Weigand (Hrsg.)

Der Hof Ludwigs XIV. in seiner Spätzeit nach Le Brun

nach den Denkwürdigkeiten des Herzogs von Saint-Simon

 

Otter–Exemplar

Johann Elias Ridingers

„Abbildung der Jagtbaren Thiere“

getrüffelt  mit  einem  weltweiten  Unikat

 

Beethoven-Album

zu Bonns spektakulärem Beethoven jubilé

vom 10. bis zum 12. August 1845

in extravaganter Bindung mit Herzogshut

Gustav Schilling (Hrsg.)

Ein Gedenkbuch dankbarer Liebe und Verehrung für den grossen Todten,

gestiftet und beschrieben von einem Vereine von Künstlern und Kunstfreunden

aus Frankreich, England, Italien, Deutschland, Holland, Schweden, Ungarn und Russland

 

Le  Grand  Exemplaire

Johann Elias Ridingers

„Von verschidenen Arthen der Hunden behæzte Jagtbare Thiere“

als  ein  weltweit  unikates  Sammlungsstück

 

Zunft-Ordnung  in  Vitrinen-Exemplar

Carl Friedrich, Großherzog zu Sachsen-Weimar-Eisenach etc.

Zunftordnung für die Damast-, Barchent-, Zeug- und Köper-Weber

mit  eigenhändiger  Unterschrift  Carl  Friedrichs

 

Lappen – Exemplar

als  weltweit  unerhört  einzigartiges  Gesamtkunstwerk  sui  generis

Johann  Elias  Ridinger’s  Th. 17

„Das mit Flammen=Schnüren umstellte Jagen“

 

Das  Recht  des  jagdlichen  Alltags

im  Jahrhundert  Ridinger’s

Jagd-Edicte der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg 1705-1805

als

Kontinuierlich  dargestelltes  jagdrechtliches  Wollen

eines  ganzen  Jahrhunderts

 

Johann  Heinrich  Tischbein  II

Haina 1742 – Kassel 1808

„Sammlung von Einhundert und siebenzig Kupferstichen“

als  annähernd

„Gesamtausgabe  seiner  Werke“

Die Rote Serie - eine creation von lüder h. niemeyer Die Rote Serie - eine creation von lüder h. niemeyer